Sonntag, 3. Juli 2016

Rezension: "Wo ist Emma?" & "Emmas Rückkehr" von Steena Holmes




Titel: Wo ist Emma?
Autor: Steena Holmes
Verlag: Amazon Crossing   
Seitenzahl: 301 Seiten
Preis: 9,99 (Taschenbuch) 
Veröffentlicht: 2014

"Megan ist eine geplagte, aber glückliche Hausfrau und Mutter von drei kleinen Mädchen. Ihr Leben in einer Kleinstadt gerät aus den Fugen, als ihre jüngste Tochter, Emma, an ihrem dritten Geburtstag verschwindet. Zwei Jahre später organisiert Megan zu Emmas Geburtstag eine Gedenkfeier am Jahrestag ihrer Entführung. Sie sieht sich gezwungen, Emmas Name der Gemeinde und ihrer Familie in Erinnerung zu halten. Ihr Engagement für Emma grenzt jedoch an Besessenheit und ihre unablässige Suche nach Emma entfernt Megan von ihren Freunden und der Familie. Zur gleichen Zeit in derselben Kleinstadt beginnt Jack, die Verschwiegenheit seiner Frau Dottie hinsichtlich ihrer vergötterten Enkeltochter Emmie zu hinterfragen. Als Dottie in die Demenz abgleitet und immer fürsorglicher über Emmie wacht, fragt er sich zusehends, ob Dottie ein dunkles Geheimnis vor ihm hat. Jack und Megans Welten kreuzen sich schließlich auf dem Jahrmarkt der Stadt, als Megan ein Foto von einem kleinen Mädchen auf den Schultern ihres Großvaters knipst."


Titel: Emmas Rückkehr 
Autor: Steena Holmes 
Verlag: Amazon Crossing 
Seitenzahl: 284 Seiten
Preis: 9,99 (Taschenbuch) 
Veröffentlicht: 2015

"Zwei Jahre lang wünschen sich Megan, Peter und ihre Töchter Alexis und Hannah nichts sehnlicher, als ihr jüngstes Familienmitglied Emma zurückzubekommen, die kurz vor ihrem dritten Geburtstag entführt wurde. Als Emma wie durch ein Wunder nur wenige Kilometer vom Haus der Familie bei einem älteren Paar lebend gefunden wird, sind alle voller Hoffnung, dass ihre Rückkehr alle Wunden heilen wird, die ihr Verschwinden verursacht hatte. Aber Emma ist nicht mehr das fröhliche Kleinkind, das alle in Erinnerung haben. Sie erinnert sich kaum noch an ihre Eltern oder ihre älteren Schwestern. Sie ist still, sehr zurückgezogen und – was am schlimmsten ist – sie sehnt sich nach den Leuten, die sie entführt hatten. Megan ist voller Bitterkeit, während Peter immer länger in der Arbeit bleibt, in Gesellschaft seiner attraktiven Geschäftspartnerin. Und inmitten all dessen ist Megans beste Freundin plötzlich auch noch abweisend und verschlossen. Dann führt eine zufällige Begegnung in der Stadt zu einem Geheimnis, das erneut alles für Emma verändert. Und Peter muss sich zwischen dem Glück seiner jüngsten Tochter und dem Vertrauen seiner Familie entscheiden."



Hi ihr Lieben, 

es ist mal wieder Sonntag und das heißt: Rezensionszeit! Heute mache ich eine Ausnahme und rezensiere zwei Bücher in einer Rezension. Und zwar handelt es sich heute um "Wo ist Emma?", sowie um "Emmas Rückkehr" von Steena Holmes

Worum geht es in den Büchern? Megan liebt ihre drei kleinen Töchter über alles. Sie ist eine glückliche Hausfrau und Mutter, versorgt die Kinder und erzieht sie, während ihr Mann arbeiten geht um die Familie zu finanzieren. Soweit so gut. Bis eines Tages ihre jüngste Tochter aus ihrem Garten verschwindet und der Albtraum aller Eltern seinen Lauf nimmt. 
Nach zwei Jahren taucht Emma wieder auf. Und Megan muss lernen mit den neuen Umständen in der Familie zurecht zu kommen. 

So. Warum habe ich mich für dieses Buch interessiert? Normalerweise lese ich ein solches Genre ja nicht und das Thema ist auch unüblich. Irgendwie kann ich mich da einfach nicht daran erinnern. Ich weiß, dass ich beim stöbern auf Goodreads (übrigens: hier findet ihr mein Goodreads- Profil) darüber gestolpert bin und es irgendwie toll fand. Wieso auch immer. 

Naja also habe ich es auf meine Wishlist gesetzt und irgendwann im März oder so bei einem Büchertausch bekommen und bis jetzt stand es bei mir rum. Übrigens: ich rede hier von "Emmas Rückkehr". Dann dachte ich so vor zwei Wochen: Packen wir es an. Nach ca. 50 Seiten hab ich gemerkt, dass ich nichts verstanden hab. Also gehe ich online auf Goodreads und schaue mir die Rezensionen an und was kommt raus? "Emmas Rückkehr" ist der zweite Teil - also die Fortsetzung. Stand nirgends dabei, und nach den Rezensionen auf Goodreads ist es einigen anderen genau so ergangen wie mir. Da war ich schon irgendwie genervt. Normal steht das ja irgendwo dabei, dass es sich um die Fortsetzung handelt, wie soll man das auch sonst wissen? 




Nun ja. Also gehe ich online und schaue mir an, wo ich denn den ersten Teil des Buches bekommen kann, denn ich bin so eine notorische "Buchdurchzieherin" - ich kann ein Buch nicht abbrechen, egal wie es mich nervt. Habe dann das Ebook auf Amazon gefunden, und schwupps ging es weiter. Ersten Teil verschlungen, zweiten Teil verschlungen. Fazit: Meh.




Ich fand den zweiten Teil, also "Emmas Rückkehr", um einiges besser geschrieben als den ersten Teil. Die Geschichte fand ich schon spannend: eine Mutter die ihr Kind verliert und wie das Auswirkungen hat auf ihr Leben, das ihrer Familie, auf ihre Ehe. Und natürlich auch die Eingliederung des Kindes in die Familie, als es dann letztendlich gefunden wird. Aber insgesamt muss ich sagen, dass das Buch nicht sonderlich gut geschrieben ist. Zum einen werden Wörter und Arten etwas auszudrücken viel zu oft benutzt und irgendwann hat es geneeeervt. Darunter waren das Wort: "kichern" und der Ausdruck "sich an etwas ran kuscheln" und "ihre Augen weiteten sich erstaunt". Ist ja gut. Wir haben jetzt verstanden, dass Kinder kichern, sich an Menschen kuscheln und dass ihre Augen sich weiten wenn sie erstaunt sind. Kein Grund das in jedem zweiten Satz zu erwähnen (leider kein Scherz, so hat es sich zumindest für mich angefühlt). 


  

Außerdem finde ich, dass manche Wörter bei Kindern benutzt werden können, aber definitiv nicht bei Erwachsenen. Mensch, wenn ein 80 Jähriger Mann ständig kichert oder eine Mutter von drei Kindern, finde ich das total unpassend. Kichern ist für mich ein kindlicher Begriff. Und irgendwie hat das total meine Vorstellungskraft gestört beim Lesen, wenn da plötzlich steht: "Der alte Mann kicherte". Ne. Einfach nur ne. Und das kam nicht nur einmal vor, irgendwie kicherten in diesen Büchern alle und zwar ständig. 




Fazit: Interessante Geschichte, leider nicht so gut umgesetzt wie ich es persönlich gehofft habe. Aber auch nicht schrecklich. Also eher ein mittleres Lesevergnügen. Die Protagonisten wachsen einen ans Herz, aber es wiederholt sich auch viel. Leichte Lesekost, wenn man vom Thema des Buches angezogen wird.



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